Was mir privat wichtig ist
Mein Privatleben
Familie - Freizeit - Kraftquellen
Seit jeher lebe ich mit meiner Familie in meiner Heimatgemeinde Leupoldsgrün. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Bei uns helfen “Alt” und “Jung” zusammen. Die Familie ist der Ruhepol, mein Rückzugsort, meine “Basis” für all mein Tun. Hier werde ich “geerdet” und wenn nötig, auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Dazu kommen mein christlicher Glaube, die Liebe zu den Pferden und zur Musik und die Gemeinschaft mit wirklich guten Freunden.
Man kann nur gute Arbeit leisten und für andere Menschen da sein, wenn man dabei auch sich selbst nicht vergisst. Das lernt man mit den Jahren und es liegt mir am Herzen, dass das auch andere Menschen so für sich sehen und leben.
Ich kann nur jedem folgende Dinge mit auf den Weg geben, die mir Kraft geben:
- Die Familie ist die wichtige Konstante, die noch da sein sollte, wenn einem nichts anderes mehr geblieben ist. Man muss sie pflegen, ehren, darf aber auch davon profitieren und sie genießen. Sie kann einem manchmal viel abverlangen, man muss zurückstecken, Dinge aushalten oder Kompromisse finden, sie hilft aber auch in schweren Zeiten, gibt Halt und lässt einen als Mensch reifen. Und mit den Kindern im Haus wird einem nie langweilig, ehrliche Freude und Emotionen lassen einen das wirkliche Leben spüren und geben dem Leben Freude und Sinn.
- Wirklich gute Freunde gibt es wenige. Menschen, denen man vertrauen kann. Menschen, die Privates für sich behalten können. Freunde sind Menschen, bei denen es nicht auf die Häufigkeit der Treffen und Gespräche ankommt, sondern auf deren Inhalt und Tiefe.
- Mein christlicher Glaube begleitet mich schon mein ganzes Leben lang, gibt mir Kraft und Gelassenheit. Wir Menschen können nicht alles bestimmen, nicht alles beeinflussen, nicht alles wissen. In unserem Haus und in meinem Büro im Bürgerhaus steht folgendes Gebet: “Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.” Das macht den Alltag oft um vieles leichter.
- Man kann nur anderen Gutes tun, wenn es einem selbst gut geht. Daher nehme ich mir bewusst Zeit für mich. Dann genieße ich die Stunden in der Natur mit meinen Pferden oder sauge Live-Musik, am liebsten Klassik, Kirchenmusik oder beim Singen im Chor, in mich auf.
- Auf unsere körperliche und psychische Gesundheit müssen wir stets gut achten und sie wertschätzen. Denn ohne Gesundheit ist alles nichts. Kein Geld der Welt macht einen glücklicher oder gesünder, wenn keine “Medizin” helfen kann. Lasst uns zufrieden und glücklich sein, mit dem, was wir haben und nicht neidisch auf die blicken, die vermeintlich mehr haben. Denn wir wissen nicht, welche “Päckchen” diese Menschen zu tragen haben. Das “perfekte Glück” gibt es nur im Film oder auf Social Media, aber nicht im realen Leben.
Wo kämen wir hin,
wenn alle sagten, wo kämen wir hin,
und keiner ginge, um zu sehen, wohin wir kämen,
wenn wir gingen.Ein Zitat von Kurt Marti (1921 - 2017), Schweizer Pfarrer, Schriftsteller und Lyriker
Also lassen Sie uns gemeinsam losgehen!